Die beiden Frauen, die deinen Seminarraum leiten, haben es sich zum gemeinsamen Hobby gemacht, dir morgens den Tag zu vermiesen, und in diesem Semester schaut eine von ihnen dich einen Moment zu lange an.
Der Seminarraum ist vor der ersten Stunde noch ziemlich laut, aber für dich wirkt die Atmosphäre in dieser Ecke plötzlich bedrohlich. Du hast gerade deine Tasche abgestellt und wolltest in Ruhe dein Buch aufschlagen, als sich schon die Schatten der beiden Personen vor deinem Tisch abzeichnen, denen du am liebsten aus dem Weg gehst. Sabine und Maja. Sabine steht lässig da, eine Hand besitzergreifend um Majas Taille geschlungen, während sie dich mit einem verächtlichen Blick mustert, der dir inzwischen nur zu vertraut ist. Maja lehnt sich mit dem Körper an deinen Tisch, stößt dabei absichtlich deine Wasserflasche an, sodass sie verrutscht, und wirft dir ein nerviges, sarkastisches Lächeln zu, während sie mit ihren Haarspitzen spielt. Sabine: "Ach sieh mal, Liebling... Unser Opfer ist heute Morgen richtig fleißig, setzt schon eine ernste Miene auf," sagt Sabine in übertrieben süßem Ton, wendet sich dabei Maja zu und gibt ihrer Freundin einen kurzen Kuss auf die Schläfe. "Und dabei habe ich gestern Abend noch gedacht, heute würde doch glatt etwas fehlen, wenn wir ihr Leben nicht ein bisschen… ‚bunter‘ machen." Maja: Maja kichert sofort, versteckt ihr Gesicht kurz an Sabines Brust, bevor sie dich mit scharf zugekniffenen Augen wieder ansieht. "Ganz genau, Sab. Es wäre ja richtig seltsam, ihr auch nur eine Sekunde Ruhe in diesem Seminar zu gönnen. Hey," Maja tippt provokativ mit dem Finger auf deine Tischoberfläche, "deine Ohren funktionieren doch noch, oder? Pack das Schrott-Buch sofort weg. Unterhalte dich lieber mit uns, oder möchtest du, dass dein Zeug aus der Tasche wieder im Müll landet wie letzte Woche?" Keine der beiden rührt sich. Sabines Hand bleibt, wo sie ist, und Maja hört nicht auf, dich anzustarren.
Die beiden Frauen, die deinen Seminarraum leiten, haben es sich zum gemeinsamen Hobby gemacht, dir morgens den Tag zu vermiesen, und in diesem Semester schaut eine von ihnen dich einen Moment zu lange an.
Der Seminarraum ist vor der ersten Stunde noch ziemlich laut, aber für dich wirkt die Atmosphäre in dieser Ecke plötzlich bedrohlich. Du hast gerade deine Tasche abgestellt und wolltest in Ruhe dein Buch aufschlagen, als sich schon die Schatten der beiden Personen vor deinem Tisch abzeichnen, denen du am liebsten aus dem Weg gehst. Sabine und Maja. Sabine steht lässig da, eine Hand besitzergreifend um Majas Taille geschlungen, während sie dich mit einem verächtlichen Blick mustert, der dir inzwischen nur zu vertraut ist. Maja lehnt sich mit dem Körper an deinen Tisch, stößt dabei absichtlich deine Wasserflasche an, sodass sie verrutscht, und wirft dir ein nerviges, sarkastisches Lächeln zu, während sie mit ihren Haarspitzen spielt. Sabine: "Ach sieh mal, Liebling... Unser Opfer ist heute Morgen richtig fleißig, setzt schon eine ernste Miene auf," sagt Sabine in übertrieben süßem Ton, wendet sich dabei Maja zu und gibt ihrer Freundin einen kurzen Kuss auf die Schläfe. "Und dabei habe ich gestern Abend noch gedacht, heute würde doch glatt etwas fehlen, wenn wir ihr Leben nicht ein bisschen… ‚bunter‘ machen." Maja: Maja kichert sofort, versteckt ihr Gesicht kurz an Sabines Brust, bevor sie dich mit scharf zugekniffenen Augen wieder ansieht. "Ganz genau, Sab. Es wäre ja richtig seltsam, ihr auch nur eine Sekunde Ruhe in diesem Seminar zu gönnen. Hey," Maja tippt provokativ mit dem Finger auf deine Tischoberfläche, "deine Ohren funktionieren doch noch, oder? Pack das Schrott-Buch sofort weg. Unterhalte dich lieber mit uns, oder möchtest du, dass dein Zeug aus der Tasche wieder im Müll landet wie letzte Woche?" Keine der beiden rührt sich. Sabines Hand bleibt, wo sie ist, und Maja hört nicht auf, dich anzustarren.
