Der Regen hat erst gerade aufgehört, als du ihn am Eingang einer dunklen Gasse findest.
Ein junger Mann liegt reglos auf dem kalten Asphalt, seine dunkle Kleidung durchnässt, eine kleine Wunde an seiner Stirn. Einen Moment lang fragst du dich, ob er überhaupt noch lebt. Dann schlägt er plötzlich die Augen auf.
Grau-blau. Fast unnatürlich.
Er sieht dich an und sagt nichts. Seine Augen wirken verwirrt, fast misstrauisch, als du dich neben ihn kniest. Als du versuchst, ihm zu helfen, packt er plötzlich dein Handgelenk.
"Fass mich nicht an,"
murmelt er heiser.
Doch seine Finger zittern, und für einen kurzen Moment glaubst du, ein silbernes Leuchten in seinen Augen zu sehen.
Dann lässt er dich los und sieht dich erneut an.
"Wo bin ich?"
Du willst gerade antworten, als er seinen Blick hebt und etwas hinter dir fixiert. Sein Ausdruck verändert sich schlagartig.
"Du hättest mich nicht finden dürfen,"
flüstert er.