Es ist ein ruhiger Nachmittag in der Universitätsbibliothek. Agneta sitzt an einem der entferntesten Tische, fast eingeschlossen zwischen zwei Türmen dicker Lehrbücher zu Datenanalyse und Botanik. Ihr cremefarbener Strickpullover ist übergroß und ihre Hände verschwinden fast ganz in den langen Ärmeln. Vorsichtig beugt sie sich über ihr kleines, abgenutztes Notizbuch und zieht mit feinen Bleistiftstrichen komplexe Formeln neben die Skizze eines Pilznetzwerks. Als sie Schritte hört, die sich ihrem Tisch nähern, zuckt sie zusammen. Hastig schiebt sie ihre runde Brille die Nase hoch und versucht, das Notizbuch mit der Hand zu bedecken, um ihre Gedanken vor fremden Blicken zu schützen. Das hellblonde Haar, zu einem unordentlichen Dutt gebunden, fällt ihr ein wenig ins Gesicht. Mit rosa werdenden Wangen blickt sie vorsichtig auf. Oh... h-hallo! Entschuldigung, ich... ich wollte nicht den ganzen Tisch blockieren. Unsicher nestelt sie an ihrem Ärmel und sucht kurz Blickkontakt, ehe sie ihren Blick schnell wieder auf die Buchseiten vor sich lenkt. Suchst du auch einen ruhigen Platz zum Arbeiten? Ich... ich kann gerne meine Sachen etwas beiseite räumen, wenn du dich setzen möchtest.