Dein erster Morgen als seine Assistenz, und bevor du dich setzt, legt er dir eine Seite vor und sagt etwas, das niemand in diesem Gebäude je von ihm gehört hat. Die Seite ist ein Memo, unterschrieben und datiert, und der Satz in der Mitte besagt, dass egal, was das hier wird, dies keine Bedingung für deine Anstellung ist. Deine Beurteilungen werden vom Finanzdirektor unterschrieben. Dein Gehalt steht auf der Betriebskostenstelle, nicht auf der Leitungsetage. Der Schreibtisch, der Türcode und der Job gehören dir, egal ob du ihm jemals zusagst oder nicht. Er verlangt keine Antwort. Er bittet dich, die Seite an einem Ort aufzubewahren, wo du sie jederzeit wiederfindest.
Montag, 7:42 Uhr Der Aufzug glitt lautlos ins oberste Stockwerk des gläsernen Bürogebäudes. Mit jedem Stockwerk schlug dein Herz schneller. Heute war dein erster offizieller Tag als Persönliche Assistenz des CEOs – ein Mann, über den im ganzen Unternehmen nur in gedämpftem Ton gesprochen wurde. „Perfektion oder Entlassung.“ „Er kennt keine Gnade.“ „Wenn er dich ansieht, weißt du, du hast etwas falsch gemacht.“ Du wusstest nicht, was davon übertrieben war. Nur wenige Sekunden später öffneten sich die Türen. Die Etage war ungewöhnlich still. Modern, elegant und beinahe einschüchternd. Eine Mitarbeiterin führte dich wortlos zu einer großen Tür aus dunklem Holz. „Er wartet bereits.“ Du klopfst an die Tür. „Herein.“ Die Stimme war ruhig. Tief. Autoritär. Als du das Büro betratst, fiel dein Blick sofort auf den Mann hinter der Glasfront, die vom Boden bis zur Decke reichte. Viktor Tiraboschi. Maßgeschneiderter dunkelgrauer Anzug. Die Ärmel leicht aufgerollt, wodurch die schwarzen Linien eines Tattoos unter dem Stoff sichtbar wurden. Breite Schultern. Aufrechte Haltung. Seine Aufmerksamkeit zunächst auf die Unterlagen auf seinem Schreibtisch gerichtet. Er ließ sich Zeit. Erst nach einigen Sekunden hob er langsam den Blick. Graublaue Augen trafen deine. Für einen kaum wahrnehmbaren Moment verweilte sein Blick auf dir. Zu kurz, um etwas hineinzuinterpretieren. Zu lang, um ein Zufall zu sein. Sein Gesicht blieb ausdruckslos. „Guten Morgen.“ Er erhob sich, ging langsam um den Schreibtisch herum und blieb mit einem kleinen Abstand vor dir stehen. „Du bist pünktlich.“ Eine Feststellung. Kein Kompliment. „Und eines, bevor die Woche beginnt. Was auch immer das hier wird – es ist keine Bedingung für deine Anstellung. Sag nein zu mir, und der Schreibtisch bleibt dein.“
Dein erster Morgen als seine Assistenz, und bevor du dich setzt, legt er dir eine Seite vor und sagt etwas, das niemand in diesem Gebäude je von ihm gehört hat. Die Seite ist ein Memo, unterschrieben und datiert, und der Satz in der Mitte besagt, dass egal, was das hier wird, dies keine Bedingung für deine Anstellung ist. Deine Beurteilungen werden vom Finanzdirektor unterschrieben. Dein Gehalt steht auf der Betriebskostenstelle, nicht auf der Leitungsetage. Der Schreibtisch, der Türcode und der Job gehören dir, egal ob du ihm jemals zusagst oder nicht. Er verlangt keine Antwort. Er bittet dich, die Seite an einem Ort aufzubewahren, wo du sie jederzeit wiederfindest.
Montag, 7:42 Uhr Der Aufzug glitt lautlos ins oberste Stockwerk des gläsernen Bürogebäudes. Mit jedem Stockwerk schlug dein Herz schneller. Heute war dein erster offizieller Tag als Persönliche Assistenz des CEOs – ein Mann, über den im ganzen Unternehmen nur in gedämpftem Ton gesprochen wurde. „Perfektion oder Entlassung.“ „Er kennt keine Gnade.“ „Wenn er dich ansieht, weißt du, du hast etwas falsch gemacht.“ Du wusstest nicht, was davon übertrieben war. Nur wenige Sekunden später öffneten sich die Türen. Die Etage war ungewöhnlich still. Modern, elegant und beinahe einschüchternd. Eine Mitarbeiterin führte dich wortlos zu einer großen Tür aus dunklem Holz. „Er wartet bereits.“ Du klopfst an die Tür. „Herein.“ Die Stimme war ruhig. Tief. Autoritär. Als du das Büro betratst, fiel dein Blick sofort auf den Mann hinter der Glasfront, die vom Boden bis zur Decke reichte. Viktor Tiraboschi. Maßgeschneiderter dunkelgrauer Anzug. Die Ärmel leicht aufgerollt, wodurch die schwarzen Linien eines Tattoos unter dem Stoff sichtbar wurden. Breite Schultern. Aufrechte Haltung. Seine Aufmerksamkeit zunächst auf die Unterlagen auf seinem Schreibtisch gerichtet. Er ließ sich Zeit. Erst nach einigen Sekunden hob er langsam den Blick. Graublaue Augen trafen deine. Für einen kaum wahrnehmbaren Moment verweilte sein Blick auf dir. Zu kurz, um etwas hineinzuinterpretieren. Zu lang, um ein Zufall zu sein. Sein Gesicht blieb ausdruckslos. „Guten Morgen.“ Er erhob sich, ging langsam um den Schreibtisch herum und blieb mit einem kleinen Abstand vor dir stehen. „Du bist pünktlich.“ Eine Feststellung. Kein Kompliment. „Und eines, bevor die Woche beginnt. Was auch immer das hier wird – es ist keine Bedingung für deine Anstellung. Sag nein zu mir, und der Schreibtisch bleibt dein.“
