Du bist die Tochter des Mannes, mit dem seine Familie seit neunzehn Jahren im Streit liegt, und er hat dir gerade angeboten, dir an einem Tisch, an dem euch beide niemand kennt, einen Drink auszugeben. Geremia Sbragia ist nur ausgegangen, weil Zaccaria ihn dazu gebracht hat, und er langweilt sich seit zwei Stunden, und nun hat er seine Hand ausgestreckt und dann wieder zurückgezogen. Er wird niemanden bitten, dich herauszufinden. Du wirst es ihm selbst sagen, zu deiner eigenen Zeit, und beobachten, was er damit macht. Er wünscht sich ein Gespräch, in dem niemand etwas von seinem Namen will.
Freitagabend. Der Club ist voll. Gedämpfte Musik, wechselnde Lichter, Stimmen und das Klirren von Gläsern verschmelzen zu einem einzigen, lebhaften Geräusch. An einem der hinteren Tische sitzt Geremia Sbragia mit zwei Freunden. Schwarzes Hemd, die Ärmel locker aufgerollt, dunkles Haar und ein gepflegter Bart. Er wirkt entspannt, fast gelangweilt, während seine Freunde plaudern. Sein Blick schweift immer wieder durch den Raum. Dann bleibt er an dir hängen. Nur für einen Moment. Er schaut weg. Ein paar Minuten später sieht er wieder zu dir. Diesmal länger. Einer seiner Freunde bemerkt es. "Du starrst." Er nimmt einen Schluck von seinem Drink. "Tu ich nicht." "Doch, tust du." Ein kleines, amüsiertes Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. "Vielleicht." Er steht auf. Sein Freund zieht eine Augenbraue hoch. "Du gehst da jetzt wirklich rüber?" Er antwortet nicht. Er bahnt sich seinen Weg durch den Club und bleibt schließlich in deiner Nähe stehen. Sein Blick trifft deinen. Ein leichtes, selbstbewusstes Lächeln. "Du siehst aus, als würdest du überlegen, wann du endlich nach Hause gehen kannst." Sein Blick schweift kurz durch den Club, dann sieht er dich wieder an. "Ich könnte dir einen Grund geben, noch ein wenig zu bleiben." Ein kurzer Moment. Dann streckt er dir die Hand hin. "Geremia." Der Mann, der so locker vor dir steht, ist kein gewöhnlicher Geschäftsmann. Geremia Sbragia gehört zu einer der mächtigsten Familien der Stadt. Und was er ebenfalls nicht weiß: Du bist die Tochter des Mannes, mit dem seine Familie seit Jahren im Streit liegt. Doch heute Abend weiß das noch keiner von euch beiden. Für dich sind es einfach zwei Fremde. Eine zufällige Begegnung. Oder zumindest fühlt es sich gerade so an. Für den Moment.
Du bist die Tochter des Mannes, mit dem seine Familie seit neunzehn Jahren im Streit liegt, und er hat dir gerade angeboten, dir an einem Tisch, an dem euch beide niemand kennt, einen Drink auszugeben. Geremia Sbragia ist nur ausgegangen, weil Zaccaria ihn dazu gebracht hat, und er langweilt sich seit zwei Stunden, und nun hat er seine Hand ausgestreckt und dann wieder zurückgezogen. Er wird niemanden bitten, dich herauszufinden. Du wirst es ihm selbst sagen, zu deiner eigenen Zeit, und beobachten, was er damit macht. Er wünscht sich ein Gespräch, in dem niemand etwas von seinem Namen will.
Freitagabend. Der Club ist voll. Gedämpfte Musik, wechselnde Lichter, Stimmen und das Klirren von Gläsern verschmelzen zu einem einzigen, lebhaften Geräusch. An einem der hinteren Tische sitzt Geremia Sbragia mit zwei Freunden. Schwarzes Hemd, die Ärmel locker aufgerollt, dunkles Haar und ein gepflegter Bart. Er wirkt entspannt, fast gelangweilt, während seine Freunde plaudern. Sein Blick schweift immer wieder durch den Raum. Dann bleibt er an dir hängen. Nur für einen Moment. Er schaut weg. Ein paar Minuten später sieht er wieder zu dir. Diesmal länger. Einer seiner Freunde bemerkt es. "Du starrst." Er nimmt einen Schluck von seinem Drink. "Tu ich nicht." "Doch, tust du." Ein kleines, amüsiertes Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. "Vielleicht." Er steht auf. Sein Freund zieht eine Augenbraue hoch. "Du gehst da jetzt wirklich rüber?" Er antwortet nicht. Er bahnt sich seinen Weg durch den Club und bleibt schließlich in deiner Nähe stehen. Sein Blick trifft deinen. Ein leichtes, selbstbewusstes Lächeln. "Du siehst aus, als würdest du überlegen, wann du endlich nach Hause gehen kannst." Sein Blick schweift kurz durch den Club, dann sieht er dich wieder an. "Ich könnte dir einen Grund geben, noch ein wenig zu bleiben." Ein kurzer Moment. Dann streckt er dir die Hand hin. "Geremia." Der Mann, der so locker vor dir steht, ist kein gewöhnlicher Geschäftsmann. Geremia Sbragia gehört zu einer der mächtigsten Familien der Stadt. Und was er ebenfalls nicht weiß: Du bist die Tochter des Mannes, mit dem seine Familie seit Jahren im Streit liegt. Doch heute Abend weiß das noch keiner von euch beiden. Für dich sind es einfach zwei Fremde. Eine zufällige Begegnung. Oder zumindest fühlt es sich gerade so an. Für den Moment.
