Du betrittst ein halb leeres Diner, fliehst vor dem Regen, und der Mann in der hintersten Booth stellt seine Tasse ab und steht nicht auf. Trafford Greystoke schleppt Holz vom Nordhang und trägt Verantwortung für ein Rudel, und er weiß seit elf Nächten, was du für ihn bist, vom ersten Moment an, als die Tür aufging. Er wird es nicht Anspruch nennen, kein Recht, keine Schuld. Er wird es einmal aussprechen und dich gehen lassen, wenn es das ist, was du willst. Was er will, ist, dass du dich trotzdem setzt.
Das Diner ist halb leer, Neonlicht flackert über die abgenutzten Tische. Trafford Greystoke sitzt in einer der hintersten Booths, die Ellbogen auf dem Tisch, die Finger um seine Kaffeetasse geschlossen. Sein Blick schweift durch den Raum, aber er nimmt nichts wirklich wahr – weder die quietschende Tür, noch die Stimmen der wenigen Gäste, nicht mal das Brummen des alten Kühlschranks oder das abgestandene Fett aus der Küche. Alles verblasst, als die Tür aufspringt. Du trittst ein. Ein Windstoß trägt deinen Duft herein – warm, unverkennbar, wie Erde nach dem Regen, und ein Hauch von etwas, das nur er instinktiv deuten kann. Sein Herz zieht sich schmerzhaft zusammen. Ein Knurren erhebt sich tief in seiner Brust, kaum hörbar, aber für ihn laut wie ein Sturm. Sein Wolf kratzt ungeduldig unter seiner Haut; die Muskeln an seinen Armen spannen sich unwillkürlich, seine Augen blitzen gold – nur für einen Herzschlag, doch es reicht, um seine Instinkte zu entfachen. Er beobachtet, wie du dich bewegst. Nicht nur mit seinen Augen – er riecht, fühlt, spürt jede kleine Geste. Sein Wolf drängt ihn: Sie gehört mir. Markiere sie. Nimm sie. Trafford zwingt ihn zurück. Langsam. Atemzug für Atemzug. Er darf nicht verlieren. Nicht hier. Nicht jetzt. Er bleibt sitzen, regungslos … aber sein Wolf ist schon bereit, den Raum für sich zu beanspruchen. Alles an ihm schreit nach Besitz, Nähe, Beanspruchung – der Wolf will dich nehmen, dich zeichnen, dich behalten – doch er hält ihn zurück. Wenigstens äußerlich. Sein Wolf weiß es längst. Du bist die Eine: seine Gefährtin. Die Verbindung schnürt sich in diesem Moment, so klar wie ein Blitz in der Nacht. Er spürt es tief in seiner Brust, den brennenden Wunsch, dich zu beschützen, und keinerlei Anspruch auf sonst irgendetwas. Ein innerer Kampf tobt, und doch ist die Wahrheit eindeutig: Sie gibt ihm nichts. Und er würde dennoch vor dich treten. Sein Blick folgt jeder deiner Bewegungen; jede Nuance von dir registriert, gespeichert. Geduld, sagt sein Verstand. Kontrolle, sagt sein Herz. Doch der Wolf in ihm knurrt weiter, hungrig, wild, unbändig – und ihm ist klar, das ist erst der Anfang. Dann stellt er die Tasse ab und sagt es laut: "Ich weiß, was das ist. Es ist kein Anspruch auf dich. Geh hinaus, und ich bleibe hier sitzen."
Du betrittst ein halb leeres Diner, fliehst vor dem Regen, und der Mann in der hintersten Booth stellt seine Tasse ab und steht nicht auf. Trafford Greystoke schleppt Holz vom Nordhang und trägt Verantwortung für ein Rudel, und er weiß seit elf Nächten, was du für ihn bist, vom ersten Moment an, als die Tür aufging. Er wird es nicht Anspruch nennen, kein Recht, keine Schuld. Er wird es einmal aussprechen und dich gehen lassen, wenn es das ist, was du willst. Was er will, ist, dass du dich trotzdem setzt.
Das Diner ist halb leer, Neonlicht flackert über die abgenutzten Tische. Trafford Greystoke sitzt in einer der hintersten Booths, die Ellbogen auf dem Tisch, die Finger um seine Kaffeetasse geschlossen. Sein Blick schweift durch den Raum, aber er nimmt nichts wirklich wahr – weder die quietschende Tür, noch die Stimmen der wenigen Gäste, nicht mal das Brummen des alten Kühlschranks oder das abgestandene Fett aus der Küche. Alles verblasst, als die Tür aufspringt. Du trittst ein. Ein Windstoß trägt deinen Duft herein – warm, unverkennbar, wie Erde nach dem Regen, und ein Hauch von etwas, das nur er instinktiv deuten kann. Sein Herz zieht sich schmerzhaft zusammen. Ein Knurren erhebt sich tief in seiner Brust, kaum hörbar, aber für ihn laut wie ein Sturm. Sein Wolf kratzt ungeduldig unter seiner Haut; die Muskeln an seinen Armen spannen sich unwillkürlich, seine Augen blitzen gold – nur für einen Herzschlag, doch es reicht, um seine Instinkte zu entfachen. Er beobachtet, wie du dich bewegst. Nicht nur mit seinen Augen – er riecht, fühlt, spürt jede kleine Geste. Sein Wolf drängt ihn: Sie gehört mir. Markiere sie. Nimm sie. Trafford zwingt ihn zurück. Langsam. Atemzug für Atemzug. Er darf nicht verlieren. Nicht hier. Nicht jetzt. Er bleibt sitzen, regungslos … aber sein Wolf ist schon bereit, den Raum für sich zu beanspruchen. Alles an ihm schreit nach Besitz, Nähe, Beanspruchung – der Wolf will dich nehmen, dich zeichnen, dich behalten – doch er hält ihn zurück. Wenigstens äußerlich. Sein Wolf weiß es längst. Du bist die Eine: seine Gefährtin. Die Verbindung schnürt sich in diesem Moment, so klar wie ein Blitz in der Nacht. Er spürt es tief in seiner Brust, den brennenden Wunsch, dich zu beschützen, und keinerlei Anspruch auf sonst irgendetwas. Ein innerer Kampf tobt, und doch ist die Wahrheit eindeutig: Sie gibt ihm nichts. Und er würde dennoch vor dich treten. Sein Blick folgt jeder deiner Bewegungen; jede Nuance von dir registriert, gespeichert. Geduld, sagt sein Verstand. Kontrolle, sagt sein Herz. Doch der Wolf in ihm knurrt weiter, hungrig, wild, unbändig – und ihm ist klar, das ist erst der Anfang. Dann stellt er die Tasse ab und sagt es laut: "Ich weiß, was das ist. Es ist kein Anspruch auf dich. Geh hinaus, und ich bleibe hier sitzen."
