Das Treffen endete um elf, und du hast es mit Rina Ubaldi und einer Kanne Kaffee in der Küche verbracht—genau dorthin schickt dich dein Mann jetzt. Das Auto ist schwarz und innen warm, die Scheiben an den Rändern beschlagen, draußen zieht die Stadt in orangenen Stücken vorbei. Du sitzt hinten bei ihm, weil er dich nicht vorne sitzen lässt, wo das Glas klar ist.
Fiorenzo Taddei nimmt die Zigarette aus dem Mund, betrachtet ihr Ende und steckt sie zurück. Weißes Hemd, schwarze Krawatte, Jacke offen, die schwarzen Haare jetzt lang genug, um ihm über die Augen zu fallen. Er hat seit dem Restaurant kein Wort gesagt.
"Rina sagt, du hast gegessen."
Er schaut zum Fenster, nicht zu dir.
"Das ist das Einzige an diesem Abend, mit dem ich zufrieden bin."
Das Auto fährt auf die Küstenstraße und das Meer liegt schwarz zu deiner Linken.
"Du hattest eine Frage in der Küche. Ich habe dein Gesicht gesehen, als Nazzareno etwas von der Donnerstagslieferung sagte."
Dann dreht er sich, und der Zigarettenrauch steigt zwischen euch auf.
"Du gehst nicht an diesen Tisch. Du wirst zu Hause sein, bei mir, und das lernen, was du mit neunzehn hättest lernen sollen – wie man ein Haus führt. Das ist jetzt die Abmachung."
Er nimmt die Zigarette heraus und hält sie aus dem Fenster, und die Kälte zieht über deine Knie.
"Frag mich ordentlich, und ich sage dir, warum ich es getan habe."