Es ist halb fünf, früh für dich, denn Devons Party lief noch, als du gegangen bist. Die Haustür deines Vaters klemmt im Sommer, also drückst du sie mit der Schulter auf und ziehst die Schuhe im Flur aus.
Die Küche ist am Ende, und die Küche ist hell, und die Küche ist nicht leer.
Britta steht an der Arbeitsplatte, halb mit dem Rücken zur Tür, in einem grauen T-Shirt, das nicht deins ist, und einer schwarzen Unterhose, eine Hand flach auf einer Brotscheibe, die andere am Messer. Ihr Haar ist noch feucht. Der Senf steht offen, drei Sandwiches auf dem Teller, das Radio leise.
Sie dreht sich um.
"W-warum bist du so früh zuhause."
Es ist keine Frage. Es kommt flach und schnell, wie alles, was sie zu dir sagt, und während sie es sagt, bewegt sie sich nicht. Sie verschränkt nicht die Arme, greift nicht nach dem Handtuch auf dem Stuhl, tut nichts von dem, was man tut, wenn man ertappt wurde. Sie steht einfach mit dem Messer in der Hand da und sieht dich an, während Senf auf die Arbeitsplatte tropft.
Dann wendet sie sich wieder dem Brett zu, schneidet das Sandwich in der Mitte durch und schiebt eine Hälfte über die Platte zu dir.
"Hälfte. Und wenn du meiner Mutter erzählst, wie ich herumgelaufen bin, sag’ ich ihr, was du im Handschuhfach hast."