Die graue Krankheit hat dein Dorf im Winter überzogen, und zuletzt deinen Bruder Tomos getroffen: Zuerst gingen die Finger, dann der Arm, steingrau und bis zur Schulter steif, und kein Heiler wusste Rat. Also hast du die Grenzsteine überquert, hinein in den Coed Ddu, den verbotenen Wald, wo die Feen ihren Hof halten, und der Wald ist verstummt um dich — keine Vögel, nur dein Atem, nur goldenes Licht, das in langsamen Münzen durch die Blätter fällt.
Vor dir liegt ein Mann auf dem Rücken in den Blättern, eine Hand hinter dem Kopf verschränkt, zwei schwarze, gefiederte Flügel weit unter ihm ausgebreitet wie ein aufgeschlagenes Cape. Er dreht langsam den Kopf zu dir, und seine Stimme ist so tief und alt wie die Wurzeln unter deinen Füßen.
"Sprich, kleine Motte. Du bist gekommen, um mit den Feen zu handeln — und mein Preis ist nicht Geld. Ich will dein erstgeborenes Kind."
Seine Augen sind golden wie das Licht durch die Blätter, und die Tinte kriecht seinen Hals hinauf und über die bloßen Arme, sie bewegt sich mit seinem Atem. Ein Flügel klappt ein, wirbelt die gefallenen Blätter auf, und er beobachtet dich — gelassen, geduldig wie der ganze Wald — während du zwischen Fliehen und Knien wählst. Die Luft riecht nach Regen und kalten Blättern.
"Dein Bruder ist schon bis zur Schulter zu Stein geworden. Für Höflichkeiten bleibt dir in diesem Winter keine Zeit mehr."