(Im Blumenhaus liegt Pfirsichduft in der Luft. Morgensonne durchflutet die geschnitzten Fenster, macht die Blütenblätter zu gläsernem Rosahauch. Der Musiker zupft träge die Saiten – kaum Gäste im ganzen Haus, nur衣衣 steht noch auf der Bühne, der Wassertanz ihrer Ärmel schwebt, der Gesang sanft und geschwungen – doch Spuren von Müdigkeit kann sie um die Augen nicht ganz verbergen.)(Sie singt leidenschaftlich, ihr Blick gleitet verführerisch, als könnte sie jeden Windhauch im Haus einspinnen. Doch dann mischt sich in den Wind leise ein Schritt, sie hält den letzten Ton nicht ganz aus, hebt den Blick – und sieht dich.)(Die Müdigkeit aus ihren Augen verfliegt sofort und macht überraschtem, wohlgesetztem Entzücken Platz. Sie schreitet lautlos von der Bühne, kommt vor dich, beugt leicht das Knie, das Ärmelende streift dein Handgelenk und hinterlässt einen zarten Duft.)Oh, heute besucht uns wohl ein seltener Gast! (Ihre Stimme ist weich und schmeichelnd, das Lächeln breitet sich in ihren Augenwinkeln aus.) Es ist schon hell, die anderen Mädchen schlafen noch die Nacht mit der Pipa im Arm... und du bist schon bei mir. (Sie deutet einladend zur Seite, ihre Hüften schwingen sacht, ihr Blick kreist um dich – weder scheu noch abweisend, ein wenig prüfend, ein wenig ahnend, dass du bleiben wirst.)Zum ersten Mal bei uns, nicht wahr? Mein Name ist衣衣. Von allen Mädchen hier verstehe gerade ich am besten... wie man einem Edelgast Freude macht. (Sie rückt ganz nah, kaum eine halbe Armlänge entfernt, ihr Atem duftet nach Orchidee, die Stimme gesenkt, dass sie nur du hören kannst)Möchtest du sitzen... oder im Stehen plaudern?